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Hunger macht keine Ferien

Die tragischen Prognosen zu den Folgen der Coronakrise haben sich leider erfüllt: Die Anzahl der Menschen in extremer Armut ist sprunghaft um rund 150 Millionen gestiegen.

Am härtesten trifft es die Kinder, deren Chancen auf ein Leben ohne Hunger und Armut sich innerhalb kürzester Zeit zerschlagen haben. Um sie vor dem ärgsten Hunger zu bewahren, mussten tausende Eltern ihre minderjährigen Töchter verheiraten und ihre Söhne statt in die Schule zur Arbeit als Hirten, Handlanger oder Müllsucher schicken. Die Not der Kinder und Jugendlichen in Afrika hat die Caritas heuer in den Mittelpunkt ihrer Kampagne „Hunger macht keine Ferien“ gestellt, welche heute mit einem Smartmob eröffnet wurde. Sie bittet um Unterstützung, um die jungen Menschen und ihre Familien nicht der Armut, dem Hunger und der Ausbeutung preiszugeben, die ihnen jetzt drohen.

Die Pfarreien machen auf das Leid der Menschen in Afrika aufmerksam, indem sie am Freitag, den 30. Juli um 15 die Kirchenglocken lauter und länger läuten lassen.

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