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Maximilian: " Ein traumhafter Freiwilligendienst im Norden Italiens"

Nach dem Abitur standen mir alle Wege offen. Mein letztes Schuljahr endete und mir war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass ich noch nicht studieren, sondern mich stattdessen ein Jahr sozial engagieren wollte. Mich lies auch die Idee nicht los eine Zeit lang ins Ausland zu gehen, neue Kulturen zu entdecken und Sprachen zu erlernen. Als ich über eine Organisation schließlich auf die youngCaritas Bozen aufmerksam wurde, war mir schnell klar, dass ich mir als europäischer Freiwilliger dort beide Wünsche erfüllen kann.

So ging es schließlich im Oktober 2019 für mich nach Bozen. Am Anfang war erstmal alles fremd und ungewohnt. Jedoch war es sehr hilfreich, dass viele Menschen mit mir auch auf Deutsch reden konnten und ich mich so wesentlich schneller an alles gewöhnen konnte.

Dies half mir auch bei der Arbeit in der youngCaritas. Hier wurde mir bei all meinen Problemen, ob am Arbeitsplatz oder im Alltag, gleich weitergeholfen. Auch dank der anderen Freiwilligen bzw. ZivildienerInnen konnte ich mich sehr schnell an das neue Umfeld gewöhnen.

Die Arbeit im Büro war vorerst ungewohnt, jedoch verstand ich nach und nach mehr und konnte schnell immer weitere Aufgaben übernehmen. Mir wurde schließlich auch die Möglichkeit angeboten mich in anderen Dienststellen zu engagieren. So konnte ich mir im Verlauf mehrerer Wochen alle Einrichtungen der Caritas, die mich interessierten, näher anschauen. Nach mehreren Schnuppertagen in Strukturen für Menschen mit Beeinträchtigungen, sowie einem Flüchtlingshaus entschied ich mich schließlich für das Haus Odos. Dies ist ein Haus für Häftlinge, sowie Haftentlassene, in dem sie die Möglichkeit haben ihre Strafe abzusitzen. Falls sie ihre sozialen Kontakte während ihrer Haft verloren haben, können sie dort leben und ihnen wird geholfen einen Weg zurück in die Gesellschaft zu finden. Mir gefiel die Einrichtung von vornherein sehr gut und da ich so etwas zuvor noch nicht kannte, interessierte mich die Arbeit besonders.

Nach und nach wurde mein Tagesablauf schließlich wesentlich gefüllter als zu Beginn. Mit Odos hatte ich eine zweite Dienststelle gefunden, in der ich mehrmals wöchentlich arbeitete und mir auch die Möglichkeit geboten wurde an einem Workshop der Einrichtung für Schulen in der Region teilzunehmen. Schließlich begann auch mein Sprachkurs, welcher viel dazu beitrug und mir half mehr zu verstehen, sowohl während der Arbeit als auch in meiner Freizeit. Die Südtirol weit geltende Fahrkarte, welche ich zu meinem Freiwilligendienst erhalten hatte, ermöglichte es mir außerdem nach und nach immer mehr Orte in der ganzen Region zu entdecken.

Abschließend lässt sich für mich nur sagen, dass ich dank der youngCaritas einen einmaligen, erlebnisreichen und unvergesslichen Freiwilligendienst in Bozen hatte!


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