Zum Hauptinhalt springen

Mit uns nach Saint Malo 2016

Flüchtlinge – was wenn wir es wären? Gute Frage. Aber können wir uns wirklich in ihre Realitäten hineinversetzen? Eigentlich Menschen, wie du und ich. Mit Freuden, Wünschen und auch Ängsten. Mit ähnlichen Interessen – Musik, Sport. Aber ungewollt tragen sie einen schweren Rucksack mit Bildern von gestern und Hoffnungen für morgen. Weg-gehen. Ein Weg ins Ungewisse. Im Rahmen des Young-Caritas-in-Europe-Projekts waren auch wir – zehn Freiwillige – auf dem Weg nach Saint Malo in die Bretagne – 4 Tage.
Etliche Workshops: Arabisch für Anfänger, Religionen und ihre Vorurteile, europäische Rechtsgrundlagen für AsylbewerberInnen, Erfahrungsberichte aus dem Flüchtlingscamp „Calais“ in Frankreich und viele mehr. Aber vor allem Begegnungen, die uns be-weg-ten. Im Zelt nebenan und doch mitten unter uns Menschen aus Calais, einem verwahrlosten Zeltlager zwischen Frankreich und England.
In diesen Tagen waren alle zugleich TeilnehmerInnen und ReferentenInnen, die sich zuhörten und begegneten. Wir alle waren Menschen mit einer individuellen Geschichte, eigenen Charakteristiken und Talenten und mit ähnlichen Träumen und Visionen. Abschließend haben wir gemeinsam mit 500 Jugendlichen aus aller Welt, verschiedenster Kultur- und Religionszugehörigkeit, die Bucht von Mont Saint Michel durchwatet und damit einen gemeinsamen Weg begonnen, einen Weg der Solidarität und des Zusammenhaltes. Einen Pfad der Menschlichkeit mit einem hoffnungsvollen Blick Richtung Zukunft unseres neuen vielfältigen Europas.

Stimmen unserer Freiwilligen:

"Die Tage in Saint Malo haben gezeigt wie unkompliziert und spannend interkulturelles Zusammenleben sein kann und wie viel Kraft in einer Gesellschaft stecken kann, deren Mitglieder sich gegenseitig stützen und tragen und nicht mit Vorurteilen und Rassismus ausschließen." (Mara)

"L´esperienza di Saint Malo è stata una bellissima opportunità per incontrare non solo altre Caritas europee e internazionali ma anche i richiedenti asili di Calais. Ho riflettuto e vissuto nella concretezza di ogni giorno il tema della migrazione, emozionandomi e sentendomi più forte ad affrontare le difficoltà quotidiane." (Francesca)

"Dal ritorno dal viaggio di Saint Malo porto con me una valigia piena di sorrisi, gioia, speranza, nuove idee, la forza di guardare sempre avanti e la conoscenza di diverse culture. Sono molto contenta di far parte della Young Caritas." (Asma)

"Die Zeit in Saint Malo hat mir super gefallen. Vor allem der Austausch mit Menschen, die selbst eine Flucht miterlebt haben, hat es mir möglich gemacht das Schicksal der Flüchtlinge mit anderen Augen zu sehen." (Anna)


Teilen Sie diesen Beitrag mit Ihren Freunden
Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihre Nutzererfahrung zu verbessern und die Inhalte optimal gestalten zu können. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.Mehr erfahren ».