Neue Sichtweisen entdecken

youngCaritas möchte mit allen Projekten Jugendliche verschiedener Sprachgruppen und Kulturen erreichen und damit ein Gemeinschaftsgefühl unter den Jugendlichen fördern. Nur der persönliche Kontakt kann eine wirkliche Gemeinschaft erzeugen, zu solidarischem Denken und Handeln untereinander motivieren, kulturelle Trennungen überwinden und Verständnis für andere Kulturen fördern.  
youngCaritas möchte deshalb mit gezielten Projekten wie den interkulturellen Jugendcamps den Austausch zwischen jungen Menschen  aus verschiedenen Ländern fördern und sie motivieren, sich aktiv an der Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft zu beteiligen.
Durch die Begegnung und das Miteinander wollen wir interkulturelle Kommunikation fördern und den jungen Leuten den Gedanken der Solidarität und der Toleranz näher bringen. Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben, Jugendliche anderer Kulturen kennen zu lernen, sich näher zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.

Youth cross border

Vom 19.08.09 bis 28.08.09 hat in Mutters in Tirol das interkulturelle Jugendcamp „Youth cross border“ stattgefunden. Organisiert wurde das Projekt von youngCaritas Tirol in Zusammenarbeit mit youngCaritas Bozen-Brixen und finanziert von „Youth in action“ (EU-Programm).
Zehn Tage lang verbrachten 28 Jugendliche aus Tschechien, Rumänien, Spanien, Österreich und Italien, gemeinsam, in Mutters bei Innsbruck. Es ging darum sich über Thematiken wie Interkulturalität und Rassismus auseinander zu setzten. Die Jugendlichen konnten in dieser Zeit gemeinsam neue Sichtweisen entdecken, Einstellungen überdenken, ihrem Umfeld offener entgegen treten und sich einlassen auf Neues. Absolutes Highlight der 10 Tage war die gemeinsame Planung, Errichtung und feierliche Eröffnung des interkulturellen Pfades.  
“Ci siamo sentiti subito molto uniti, legati, nonostante le differenti lingue e le culture così diverse eppure così simili”, so eine der Teilnehmerinnen aus Italien,” ho capito che i confini si possono davvero attraversare, e forse nemmeno esistono se riusciamo a superare i pregiudizi e a capire che siamo tutti meravigliosi nelle nostre differenze.”
Grenzen überschreiten und eigene Grenzen neu stecken. Freundschaftliche Brücken zwischen Jugendlichen aus den fünf verschiedenen europäischen Ländern - ein kleines aber wichtiges Zeichen des friedlichen Zusammenlebens.

IntErim
Das von youngCaritas und OEW organisierte Projekt fand vom 6. bis 8. Dezember 2008 im Haus der Solidarität in Brixen statt.
Workshops, Trommel- und Tanzkurse, Theater und vieles erwatete Jugendliche die 20 Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren bei unserem interkulturellen Wochenende „IntErIm – Interkulturelles Erleben und Improvisieren“ in Brixen. Dabei bekamen junge Leute verschiedener Sprachen und Kulturen die Gelegenheit, sich anderen Kulturen zu nähern und Interkulturalität einmal anders zu erleben.
Die Gestaltung eines Theaterstückes, in dem es nicht so sehr um Worte geht als um die Sprache des Körpers, ist nur eine der vielen Aktivitäten, an denen junge Leute bei IntErIm teilnehmen konnten. Auf dem Programm standen unter anderem ein afrikanischer Tanz- und ein Trommelkurs, Fotografie und eine Skulpturgestaltung aus Pappmaché. Darüber hinaus gab es in mehreren Workshops Diskussionen über die Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen, Rassismus und Konfliktbewältigung. Am Sonntagabend fand ein Konzert mit der Band SPU statt. Zum „interkulturellen Erleben und Improvisieren“ eingeladen waren junge Frauen und Männer verschiedener Muttersprachen und Kulturen, die zwischen 18 und 25 Jahre alt sind. Sie haben die Gelegenheit bekommen, sich gegenseitig kennen zu lernen, Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten zu entdecken und zu lernen, sich damit freundschaftlich auseinander zu setzen.
 
 

 

Laufen für Kenia!

     
 
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