72 Stunden lang die Ärmel hochkrempeln und gemeinsam ein Ziel erreichen; ein soziales
Projekt planen und umsetzen - kompromisslos bis zur letzten Sekunde. Dies ist der Leitspruch des „72 Stunden“- Projekts organisiert von youngCaritas, Südtiroler Jugendring (SJR), AGESCI (italienische Pfadfinder) und Südtirols Katholischer Jugend (SKJ).
Vom 7. bis zum 10. April 2011 waren in Südtirol 252 Jugendliche in sozialen Organisationen kompromisslos im Einsatz! Nach 2005 und 2008 fand das Projekt heuer zum dritten Mal statt. In ganz Südtirol wurden mehrere Projekte durchgeführt. Die Jugendlichen leisteten somit einen Beitrag zu mehr Solidarität mit schwachen und benachteiligten Menschen leisten.
Jugendgruppen von jeweils
fünf bis 10 Jugendlichen ab einem Alter von 16 Jahren starteten in ganz Südtirol zum gleichen Zeitpunkt und hatten genau 72 Stunden Zeit für ein konkretes Projekt. Dabei lernten sie eine ihnen „fremde Welt“ kennen und konnten mit ihrem
sozialen Engagement einen
Beitrag zur Solidarität mit Menschen leisten, die am Rande der Gesellschaft stehen.
Bei Südtirols großer Jugend-Sozialaktion engagierten sich im Herbst 2005 und 2008 jeweils um die 300 Jugendliche der drei Sprachgruppen in ca. 30 verschiedenen Projekten. Sie bastelten in Altenheimen, organisierten Törggelefeiern, brachten Räume, Zäune und Gärten auf Vordermann und feierten mit Menschen mit Behinderung. Der Startschuss hier in Südtirol fiel am späten Nachmittag des 7. April 2011 und endete genau drei Tage - also 72 Stunden - später. Jugendliche haben im ganzen Land Projekte durchgeführt. Die jungen Leute bekundeten damit Interesse am Gemeinwohl und an sozialen und ökologischen Projekten. Sie bekamen Aufgaben gestellt, die teilweise mit großen Herausforderungen verbunden waren. Hier konnten sie zeigen, was in ihnen steckt.
“72 h ohne Kompromiss“ fand zeitgleich in Südtirol und im Trentino statt. Auf der internationalen Ebene findet das Projekt an anderen Zeitpunkten auch in Österreich, Schweiz, Ungarn, Slowenien, Slowakei, Bosnien und Deutschland statt.
Den Organisatoren geht es mit dieser Aktion um
gelebte Solidarität, um soziales Engagement, um Ausdauer und Ehrenamtlichkeit. In der Begegnung mit schwächeren oder benachteiligten Menschen lernen die Jugendlichen eine ihnen meist unbekannte Lebensrealität kennen. Sie können in eine ihnen fremde Welt eintauchen und Kontakte knüpfen. Wenn die Jugendlichen die gestellten Aufgaben gemeinsam meistern, übernehmen sie unterschiedliche Rollen und Funktionen in der Gruppe. Durch die gemeinsame Planung, Organisation und Durchführung können sie ihre organisatorischen, handwerklichen und kreativen Kompetenzen weiterentwickeln. Das „72h“-Projekt fördert zudem eine sprachgruppenübergreifende Zusammenarbeit.
Mehr Informationen auch zur Projekteinreichung unter:
www.72h.it oder
info@youngcaritas.bz.it T 0471 304 333.